



Wovon träumst du nachts?
Meistens träum ich gar nicht. Letztens hab ich aber zum Beispiel geträumt, dass ich mit irgendwelchen Filmrequisiten-Waffen unangemeldet über ne Grenze muss. So einen Blödsinn halt dann. Also, wenn ich träume, dann oft in Bezug auf Drehbücher oder Filme, an denen ich aktuell arbeite, die verfolgen mich dann schonmal in den Schlaf.
Das Beste, um den Drehbüchern zu entkommen?
Sport.
Lieblingsfilm?
Hab ich nicht, aber ich find’s jetzt auch schwach, nichts zu sagen. Ist sonst wieder so eine ausweichende Antwort in Zeiten, in denen eh nie jemand Stellung beziehen will. Also, geprägt haben mich: The Hurt Locker, Fish Tank, Leviathan, Lollipop Monster, Billy Elliot, Skins – zwar kein Film, aber einfach DIE Serie meiner Jugend, also das britische Original, Let the Right One In – das schwedische Original und wenn wir schon bei Vampiren sind, A Girl Walks Home Alone at Night ist auch klasse und die Graphic Novel dazu ebenfalls, Die Kinder des Monsieur Mathieu, Fallen Angels und generell die Filme von Wong Kar-Wai und eine absolute Entdeckung der letzten Jahre war für mich: The Ugly Stepsister.
Was ist für dich Heimat?
Natur. Sternenhimmel. Ein Ort, wo man aus dem Bett direkt in die Natur fällt. Mit der Einschränkung, dass die Vorstellung davon immer viel schöner ist als die Realität, weil ich halt einfach allergisch gegen Gräser bin und die Natur daher manchmal mein natürlicher Feind ist. Ich lieb sie trotzdem sehr.
Wenn du einen Wunsch frei hättest…
Albern, dass ich an dieser Stelle Sandra Bullock in Miss Undercover zitieren muss, aber: Weltfrieden.
Was stresst dich am Set?
Diskussionen. Ich bespreche am liebsten alles vorher und habe am Set dann die Freiheit Impulsen zu folgen und ins Machen zu kommen. Und da gilt für mich ganz klar die Improvisationsregel immer erstmal mit einem Ja reinzugehen und Dinge auszuprobieren und sie nicht zu blockieren. In der Zeit, in der man diskutiert, hat man im Regelfall schon einen Take gedreht und wenn’s der dann nicht war, hat man die Chance sich ranzuarbeiten. Das liegt mir mehr als mich ranzudiskutieren.










